Mobile Brech- und Siebanlagen sind zentrale Bestandteile der Aufbereitung mineralischer Rohstoffe sowie von Recyclingmaterialien. Dabei werden große Gesteinsbrocken und Materialien wie Bauschutt oder Asphalt zunächst zerkleinert und anschließend nach Korngröße klassiert. Dieser Prozess ermöglicht die Wiederverwendung von Materialien und schafft hochwertige Baustoffe für verschiedenste Anwendungen.

Mobile Brech- und Siebanlagen bieten maximale Flexibilität und Effizienz direkt am Einsatzort – ob im Steinbruch, auf Baustellen oder im Recyclinghof. Sie sind die ideale Lösung für die Aufbereitung von Naturstein, Beton und Bauschutt und reduzieren durch den Wegfall langer Transportwege die Betriebskosten erheblich.

Vorteile mobiler Brechanlagen: Sie bieten eine flexible Alternative zu stationären Anlagen und sind schnell einsatzbereit durch kurze Rüstzeiten. Sie ermöglichen einfache Verfahrbarkeit im Steinbruch und schnelle Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten. Durch das Brechen vor Ort entfällt großer Materialtransport.

Mobile Backenbrecher: Sie eignen sich ideal für die Vorzerkleinerung von weichen bis harten Naturgesteinen sowie Baurestmassen wie Bauschutt, Ziegel und bewehrtem Beton. Sie werden im Allgemeinen als Vorbrecher eingesetzt.

Mobile Prallbrecher: Sie sind besonders geeignet für die Aufbereitung von weichen bis mittelharten Naturgestein wie Kalkstein, Dolomit oder Sandstein sowie zum Recycling von Bauschutt, Ziegel, Asphalt und Beton.

Mobile Kegelbrecher: Die Anlagen werden für die Zerkleinerung in der 2. und 3. Brechstufe in mittelhartem bis hartem sowie abrasiven Naturstein eingesetzt.

Nach dem Brechen folgt die Klassierung durch mobile Siebanlagen, die das gebrochene Material präzise nach Korngröße trennen. Die Siebparameter lassen sich individuell an die Anforderung anpassen – durch Auswahl passender Siebbeläge, Einstellung der Siebneigung und Anpassung der Amplitude.