Die Vermietung von Baumaschinen hat sich in der Schweiz zu einem stabilen Geschäftsmodell entwickelt. Drei Anbieter prägen den Markt mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Avesco Rent positioniert sich mit rund 2000 Maschinen an 13 Standorten als breit aufgestellter Generalvermieter. Liebherr fokussiert über die Liebherr-Baumaschinen AG auf Erdbewegung und Materialumschlag mit etwa 200 Maschinen an 5 Standorten. Wacker Neuson wiederum betreibt ein Mietprogramm mit über 10.000 Baugeräten und Maschinen bis 15 Tonnen Einsatzgewicht.
Was bieten die führenden Vermieter an?
Avesco Rent deckt ein breites Produktspektrum ab, das von klassischer Erdbewegung über Verdichtung und Arbeitsbühnen bis hin zu Modulbau, Sanitärcontainern und Gewässerschutzanlagen reicht. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als Schweizer Marktführer in der Vermietung von Baumaschinen und Equipment. Die 13 Standorte ermöglichen eine flächendeckende Versorgung mit kurzen Transportwegen.
Liebherr-Baumaschinen AG konzentriert sich auf hochwertige Erdbewegungsmaschinen aller Gewichtsklassen. Das Mietangebot umfasst Mobilbagger, Raupenbagger, Radlader, Teleskoplader, Knickgelenkte Muldenkipper, Laderaupen, Planierraupen, Materialumschlagmaschinen, Spezialmaschinen wie Zweiwegebagger sowie Anbauwerkzeuge. Die Mietgeräte sind in der Regel nicht älter als drei Jahre. Auf Wunsch übernimmt Liebherr auch die Lieferung und Abholung über Logistikpartner.
Wacker Neuson Rental richtet das Mietprogramm auf Klein- und Mittelgeräte aus. Zur Flotte gehören Dumper, Radlader, Minibagger und Mobilbagger für den Aushub. Bei der Verdichtung stehen Vibrationsplatten und Walzen bereit. Für die Stromversorgung bietet Wacker Neuson Leuchtmasten und Generatoren. Kleinere Geräte wie Bohr- und Abbruchhämmer sowie Fugenschneider ergänzen das Sortiment.
Wie unterscheiden sich die Service-Modelle?
Alle drei Anbieter vermieten ausschließlich an gewerbliche Kunden im B2B-Bereich. Avesco Rent betont eine zirkuläre Arbeitsorganisation mit selbstverwalteten Teams und kurzen Entscheidungswegen. Die Anfrage läuft über ein Online-Formular oder telefonisch über die Hotline 0848 800 044. Mietdauer und Lieferoptionen können individuell vereinbart werden.
Liebherr wirbt mit Full-Service: Die notwendigen Inspektionsarbeiten trägt der Vermieter, sodass für den Mieter keine Servicekosten entstehen. Die Miethotline ist unter +41 62 785 81 33 erreichbar. Die aktuelle Mietpreisliste steht zum Download bereit. Liebherr hebt hervor, dass durch das Mietmodell keine langfristigen Investitionen erforderlich sind und sich die Kosten- und Liquiditätskontrolle vereinfacht.
Wacker Neuson bietet eine All-Risk-Versicherung als Teil des Mietpakets. Die Techniker kümmern sich regelmäßig um Wartung und Instandhaltung, sodass die Geräte zu 100 Prozent geprüft ausgeliefert werden. Das Unternehmen ist rund um die Uhr über die Hotline 0848 850 856 erreichbar. Nach Eingang der Online-Anfrage setzt sich Wacker Neuson schnellstmöglich mit dem Kunden in Verbindung.
Welche Vorteile bietet die Miete gegenüber dem Kauf?
Für kleine und mittlere Bauunternehmen ist die Anschaffung neuer oder gebrauchter Maschinen oft budgetär nicht darstellbar. Die Miete ermöglicht den flexiblen Zugriff auf aktuelle Technik ohne Kapitalbindung. Auftragsspitzen lassen sich so ohne Investitionsrisiko abdecken. Auch große Unternehmen nutzen die Miete, wenn parallele Projekte zu Kapazitätsengpässen führen oder Spezialmaschinen nur punktuell benötigt werden.
Wacker Neuson nennt als zentrale Argumente die einfache Kosten- und Liquiditätskontrolle, minimale Transportkosten durch das dichte Filialnetz sowie die Transparenz bei der Kalkulation. Liebherr hebt hervor, dass die Mietflotte stetig ausgebaut wird und dadurch schnelle, flexible Verfügbarkeit gegeben ist. Avesco Rent bietet neben der Miete auch den Verkauf gebrauchter Ausrüstung an, was für Kunden mit begrenztem Budget eine Alternative darstellt.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit?
Avesco Rent kommuniziert ein Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und bietet ein eigenes Sortiment mit 100 Prozent elektrischen Lösungen an. Dazu gehören elektrische Maschinen für Hoch- und Tiefbau sowie Energy Solutions mit Temperaturregelung. Auch Gewässerschutzanlagen können gekauft werden, um eine nachhaltige Lösung für Baustellen zu schaffen.
Liebherr und Wacker Neuson heben keine spezifischen Nachhaltigkeitsmerkmale in ihren Mietprogrammen hervor, legen aber Wert auf gepflegte Geräte und regelmäßige Wartung. Die jungen Flotten mit Maschinen unter drei Jahren bei Liebherr entsprechen in der Regel aktuellen Emissionsstandards.
Wie funktioniert die Anfrage und Buchung?
Alle drei Anbieter setzen auf eine Kombination aus Online-Anfrage und telefonischer Beratung. Avesco Rent bietet eine direkte Online-Buchung sowie den Kontakt über die nationale Hotline. Liebherr stellt ein Kontaktformular zur Verfügung und verweist auf die Mietpartner in der jeweiligen Region, die über eine Standortsuche gefunden werden können. Wacker Neuson erwartet im Online-Formular Angaben zu Produkt, Mietdauer, Lieferung oder Abholung sowie zum Einsatzort der Baustelle.
Die Prüfung der Verfügbarkeit erfolgt in der Regel umgehend. Liebherr gibt an, dass nach Erhalt der Anfrage die Verfügbarkeit anhand von Mietbeginn und Einsatzort geprüft wird und sich die Mietstation schnellstmöglich meldet. Wacker Neuson verspricht eine möglichst rasche Kontaktaufnahme nach Eingang der Nachricht.
Für Bauunternehmer, die zwischen Tages- und Jahresmiete abwägen oder Großprojekte planen, bieten alle drei Anbieter maßgeschneiderte Lösungen. Die Beratung vor Ort durch die Filialen und Mietstationen ermöglicht eine auf den Einsatzzweck abgestimmte Maschinenauswahl. Technische Daten und Prospekte stehen bei Liebherr auf den Produktseiten zur Verfügung, um die passende Maschine vorab zu identifizieren.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

